© 2014 by BürgerEnergie Thüringen e.V.
BÜRGERENERGIE THÜRINGEN E.V.

Der Vereinsvorstand

bet-mitglieder
Prof. Reinhard Guthke, BürgerEnergie Jena eG, Vorsitzender
Michael Welz, Bürgerkraft Thüringen eG, Arnstadt, Stellv. Vorsitzender
Thomas Winkelmann, BürgerEnergie Saale-Holzland, Crossen a.d. Elster, Schatzmeister
Detlef Hauthal, Solide eG, Nordhausen

Fördermitglieder & Kooperationspartner

Laut Satzung des Vereins BürgerEnergie Thüringen e.V. können natürliche und juristische Personen als nicht stimmberechtigte Fördermitglieder aufgenommen werden. Aktuelle Fördermitglieder sind eine individuelle ("natürliche") Person sowie folgende institutionelle ("juristische") Fördermitglieder:
Deutsche Kreditbank AG, Erfurt  externlink
Ethikbank, Eisenberg  externlink
BOREAS Energie GmbH
BOREAS LogoBlau ohneKopf
Energiequelle GmbH

 EnergiequelleLogo 200dpi
Ostwind AG
OSTWIND Logo
NATURSTROM AG
naturstrom logo
ABO-Wind
ABO Wind Logo
ENERCON GmbH
ENE LOGO POS CLAIM D RGB

Der Verein BürgerEnergie Thüringen e.V. wurde gefördert durch
* Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen (2014)
* Thüringer Wirtschaftsministerium (2013, 2014)
* Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (2015)

Der BürgerEnergie Thüringen e.V. hat einen Kooperationsvertrag abgeschlossen mit:
Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA)  externlink
Nachhaltigkeitszentrum Thüringen  externlink

Der BürgerEnergie Thüringen e.V. ist Gründungsmitglied des Bündnis BürgerEnergie e.V.
BBEnLogo





Mitglieder

Aktuell hat der Verein 13 Mitglieder:

  • Energiegenossenschaft Bechstedt eG Open or Close

    Anschrift: 07426 Bechstedt, Ortsstraße 5
    Vorstand: Jürgen Patschull
    Aufsichtsrat: Burkhardt Kolbmüller
    Tel.: 0177-6027158 bzw. 0172-9904408

    E-Mail:
    patschull (at) hotmail.com
    b.kolbmüller (at) t-online.de

    Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    - Bioenergiedorf
    - Pilotprojekt „Thermische Verwertung von Landschaftspflegematerial"
    - Holzhackschnitzelkessel zur Wärmeversorgung sowie eine Holzvergaseranlage zur Wärme

  • BürgerEnergie Jena eG Open or Close

    URL: www.buergerenergie-jena.de  externlink
    Gründungsjahr: 2011
    Anschrift: 07745 Jena, Tatzendpromenade 2a

    Vorstand: Gunther Lorenz, Thomas Burkhardt

    Aufsichtsrat:
    - Prof. Reinhard Guthke
    - Christian Gerlitz
    - Prof. Joachim Misselwitz
    - Matthias Stüwe
    - Eberhard Hertzsch
    - Martin Berger

    E-Mail:
      info (at) buergerenergie-jena.de


    Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    - Mitgesellschafter der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH (2% Gesellschafteranteil)
    - öffentliche BürgerEnergie-Treffs zur energiepolitischen Fragen

    In Kooperation mit BürgerEnergie Saale-Holzland eG:
    - Photovoltaikanlagen


    Offen steht die Genossenschaft allen, die in Jena, Saale-Holzland, Saale-Orla und Weimarer Land wohnen.

    Im März 2011 haben wir als Jenaer Bürger die BürgerEnergie Jena eG gegründet. Unser Ziel ist die Förderung einer zukunftsfähigen, umweltfreundlichen, klimaverträglichen Energieversorgung, d.h. einer sicheren und dezentralen wie auch möglichst preisgünstigen Strom-, Gas- und Wärmeversorgung in der Region Jena. Dezentrale Energieversorgung bedeutet Verzicht auf die Nutzung von Atomenergie und zielt darauf, die bisher vorherrschenden fossilen Energieressourcen Schritt für Schritt durch erneuerbare Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie und Bioenergie zu ersetzen. Ein derartiger Umbau der Energieversorgung ist weltweit dringend notwendig. Er kann aber nur gemeinsam mit den Bürgern vor Ort gelingen. Deshalb ist unser Nahziel , die verbindliche Beteiligung von Bürgern der Region Jena an den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck GmbH zu organisieren. Über eine Mitgliedschaft in der BürgerEnergie Jena eG können Sie sich selber an den Stadtwerken beteiligen. Die BürgerEnergie Jena bietet Ihnen eine Möglichkeit, Ihr Geld wie auch ihre Ideen und ihr Engagement in der Region Jena zu investieren. Und dies zum Nutzen der kommenden Generationen wie auch zum eigenen Nutzen. Jedes Genossenschaftsmitglied beteiligt sich je nach Geldbeutel und Zeit. Die Mindesteinlage beträgt 500 Euro. Alle Genossenschaftsmitglieder haben das gleiche Stimmrecht, unabhängig von ihrer Einlage.

  • BürgerEnergie Saale-Holzland eG Open or Close

    URL: www.buergerenergie-saale-holzland.de  externlink
    Gründungsjahr: 2013
    Anschrift:07613 Crossen a. d. Elster, Nickelsdorf 1
    Vorstand: Thomas Winkelmann, Steffen Grosch
    Aufsichtsratsvorsitzender: Hartmut Weidemann

    Tel.:
      036693 / 230944
      036693 / 2309 79
      036691 / 70-136

    E-Mail:
      info (at) buergerenergie-saale-holzland.de
      th.winkelmann (at) bioenergie-region.de

    Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.
    und der BürgerEnergie Thüringen Sachsen eG


    Projekte:

    PV-Anlagen:
    2013: Förderzentrum Hainspitz, 39 kWp
    2014: Friedensschule Kahla, 34 kWp
    2014: Tierheim Jena, 16 kWp
    2014: Regelschule Kahla, 73 kWp
    2015: JES-Betriebshof Eisenberg, 127 kWp
    2015: Gesamtschule Universaale Jena, 40 kWp
    Regelschule Hermsdorf 40 kWp


    s. Flyer

    Newsletter 2016


     Pressemitteilung vom 19.2.2013:

    Nachhaltige Energieversorgung selbst gemacht

    BürgerEnergie Saale-Holzland eG gegründet

    Am 05. Februar wurde in Crossen die Genossenschaft BürgerEnergie Saale-Holzland ins Leben gerufen. Derzeit trägt der Genossenschaftsname noch das Kürzel i.G. für "in Gründung", denn alle Unterlagen liegen aktuell zur Prüfung und Eintragung beim Genossenschaftsverband.
    Die Arbeit der Energiegenossenschaft wird unter anderem darauf abzielen, im Landkreis und in Jena Anlagen zu errichten, die erneuerbare Energie erzeugen. In erster Linie sollen das Photovoltaikanlagen auf Hausdächern sein. Ebenso ist angedacht, sogenannte Contracting-Modelle umzusetzen, also z.B. eine neue Holzheizung oder das Blockheizkraftwerk einer Schule zu installieren und zu betreiben und die Energie dann an die Schule zu verkaufen. Die BürgerEnergie eG will so für umweltfreundliche Energie aus der Region für die Region sorgen, für die Mitglieder soll zudem noch eine recht passable Rendite für ihr investiertes Geld drin sein. Die BürgerEnergie Saale-Holzland eG wird eng mit der BürgerEnergie Jena eG kooperieren. Konkrete Gespräche zur Zusammenarbeit gab es bereits im Vorfeld der Gründung. Mit der Eintragung als Genossenschaft wird die BürgerEnergie auch intensiv um Mitglieder werben. Bei der "regionalen Energiewende" mitwirken kann dann jeder, der seinen Wohnsitz oder seine Arbeitsstelle in Jena, im Saale-Holzland-Kreis oder den angrenzenden Landkreisen hat, so sieht es die Genossenschaftssatzung vor.

  • Bürgerkraft Thüringen eG Open or Close
    URL: www.buergerkraft-thueringen.de  externlink
    Gründungsjahr: 2012
    Anschrift: 99310 Arnstadt, An der Lehmgrube 12
    Vorstand: Michael Welz
    Tel.: 03628 - 600747
    E-mail: Mi.Welz (at) gmx.de

    Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    realisiert:
    - 55 kWp PV-Anlage Lindenberggymnasium Ilmenau
    - 57 kWp PV-Anlage Herder Gymnasium Arnstadt

    geplant:
    - 650kWp PV-Anlage JSA Ichtershausen
  • Energie in Bürgerhand Weimar eG Open or Close
    URL: www.buerger-energie-weimar.de  externlink
    Gründungsjahr: 2012
    Anschrift: 99423 Weimar, Schlachthofstraße 8-10
    Vorstand: Dipl.-Ing. Matthias Golle, Dr. Matthias Klauß
    Aufsichtsrat:
      Dipl.-Ing.agr. Katrin Karpe
      Dipl.-Ing. Robert Schwarz
      Rechtsanwalt Rolf Menzel
    Robert Schwarz ist Vorsitzender der Thüringer Energie-Agentur (ThEnA) mit Sitz in Weimar, in der Blumengasse.

    Tel.:
      03643/90899-12
      03643/49 652 50

    E-Mail:
      mail (at) buerger-energie-weimar.de
      peter.kraut (at) ats-technologie.de
      mg (at) eibw.de
      robert.schwarz (at) thena.de

    Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    realisiert:
    - Photovoltaikanlage Stadion "Lindenberg" (städtisches Objekt") mit 29,4 kWp - Belieferung der Stadt mit Strom

    in Umsetzung:
    -Beteiligung an 2 Windkraftanlagen Enercon E82 in Eckolstädt (Weimarer Land) - in Form eines nachrangigen festverzinsten Darlehens (Genussschein) von bis zu 650.000€

    14 Gründungsmitglieder:
    Matthias Klauß, Rudolf Keßner, Maik Karpe, Katrin Karpe, Matthias Golle, Robert Schwarz, Jens Sturm, Jörg Klemp, Bernd Nowak, Winfried Schöffel, Maik Linsel, Rolf W. Menzel, Hans Marke, Antje Klauß-Vorreiter.

    Vorstände:
    Dr. Matthias Klauß, Dipl.-Ing. Matthias Golle (Matthias Klauß ist Vizechef des Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) mit Sitz in der Weimarer Cranachstraße. Er betreibt das Ingenieur- und Beratungsbüro "BioVAG", das unter anderem Betreiber von Photovoltaikanlage berät und unterstützt. Matthias Golle ist Chef der Weimarer Solarenergie-Firma "Extrawatt").

    Ziele:
    - die Einbindung der Einwohner Weimars und des Weimarer Umlands in die Erzeugung von umweltfreundlicher Energie
    - die Beteiligung an Bürgerkraftwerken, zukünftig auch die Beteiligung an den Verteilungsnetzen
    - die Entwicklung und Unterstützung von Projekten zur effizienten Nutzung regenerativer Energiequellen
    - und dem sparsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen
    - die Entwicklung und Unterstützung von Projekten zur effizienten Nutzung regenerativer Energiequellen und dem sparsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen
    - Stärkung der regionalen Wirtschaft

    Offen steht die Genossenschaft allen, die in Weimar und im Weimarer Land wohnen oder arbeiten.
  • ENGO – Energiegenossenschaft Ostthüringen eG Open or Close
    URL: www.eng-o.de  externlink
    Gründungsjahr: 2012
    Anschrift: 04626 Schmölln, Altenburger Straße 13
    Vorstand: Maik Harles, Lars Trenkmann

    Tel.:
      034491 - 68267
      034491 - 68268

    E-Mail:
      maik.harles (at) energiegenossenschaft-ostthueringen.de
      lars.trenkmann (at) energiegenossenschaft-ostthueringen.de

    Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    realisiert:
    - 153,52 kWp PV-Anlage Rositz
    - 416,88 kWp PV-Anlage Flugplatz Altenburg-Nobitz GmbH
    - 80,44 kWp PV-Anlage Sommeritzer Straße
  • Erste Erfurter Energiegenossenschaft eG Open or Close
    URL: www.erfurter-energie.de  externlink
    Gründungsjahr: 2011
    Anschrift: 99099 Erfurt, Singerstrasse 78

    Vorstand: Dietmar Brückmann, Christian Prechtl
    Aufsichtsratsvorsitzender: Fritz Lorenz

    Tel.: 0361 - 22379798

    E-Mail:
      kontakt (at) erfurter-energie.de
      Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    realisiert:
    - 27,5 kWp PV-Anlage auf Garten- und Friedhofsamt, Erfurt, Inbetriebnahme: 8.3.2012
    - 61 kWp PV-Anlage auf Beary Schule Erfurt, Inbetriebnahme: 28.3.2012
    - 212 kWp PV-Anlage auf 3 weiteren Erfurter Schulen, Inbetriebnahme: Juli 2012

    geplant:
    - Eigenverbrauchsanlage durch Dritte auf städtischen Gebäuden
    - einfaches Einsparcontracting
    - solarthermische Anlage
  • Solidarische Energiegenossenschaft Thüringen eG „SOLide“ Open or Close
    Gründungsjahr: 2012
    Anschrift: 99752 Bleicherode
    Vorstand:
      Peter Kraut
      Detlef Hauthal

    E-Mail:
      solide.eg (at) gmx.de
      detlef.hauthal (at) wwk.de

    Gründungsmitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    Die Solidarische Energiegenossenschaft Thüringen "Solide" eG hat bereits einige Solaranlagen realisiert. Sie agiert thüringenweit. Die Mindestanlage beträgt 1000 Euro.
  • Energiegenossenschaft Helmetal eG Open or Close
    URL: www.energiegenossenschaft-helmetal.de  externlink
    Gründungsjahr: 2013
    Anschrift: 99735 Werther, Dorfstraße 18
    Vorstand: Torsten Juch, Torsten Lindner
    Tel.: 036334/50703

    E-Mail:
      torsten.juch (at) ffi-nohra.de
      claus.mueller.teo (at) web.de
      Mitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:
    realisiert:
    - 10,5 kWp PV Kita Kleine Entdecker in Großwechsungen
    - 15,75 kWp PV Kita Abenteuerland in Werther

    geplant:
    - Bioenergienutzung
    - Windkraft
  • Energiegenossenschaft Rittersdorf eG Open or Close
    Energiegenossenschaft Rittersdorf eG
    Mittlere Gasse 41
    99448 Rittersdorf
    Tel: 0174 9466472 (Herr Golle)

    URL: www.EnGeRi.de

    GnR 500063 - eingetragen im Genossenschaftsregister Jena
    Steuer-Nr. – 162 / 135 / 10022 beim Finanzamt Jena
    Aufsichtsratsvorsitzender – Johannes Rokosch
    Vorstand – Olaf Müller (Vorstandsvorsitzender), Matthias Golle

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    Energiegenossenschaft Rittersdorf produziert und verbraucht Ökostrom vor Ort

    Gemeinde Rittersdorf als Energie-Kommune ausgezeichnet  



    Berlin, 30. November 2015 – Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet heute die 250-Einwohner-Gemeinde Rittersdorf als Energie-Kommune des Monats aus. „Die Rittersdorfer produzieren nicht nur Ökostrom, sondern verbrauchen diesen auch direkt vor Ort“, begründet Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, die Entscheidung für die Thüringer Gemeinde. „Ökostrom dort zu verbrauchen, wo er erzeugt wird, kann zu Entlastungen beim Netzausbau und bei der EEG-Umlage führen, so dass hier eine wichtige Lösung für die Zukunft der Energiewende und des Klimaschutzes liegt.“



    Die Mitglieder der Energiegenossenschaft Rittersdorf haben 2013 auf der ehemaligen Mülldeponie Rittersdorf einen Bürgersolarpark errichtet. 17.100 Module mit einer Leistung von insgesamt 1,5 Megawatt liefern seitdem Strom. „Der Bürgermeister Johannes Rokosch war ein wichtiger Multiplikator und Ideengeber für die Energiewende in Rittersdorf“, erklärt Matthias Golle, Vorstand der Energiegenossenschaft Rittersdorf. Das Besondere in Rittersdorf: Im Dorf wird der produzierte Strom seit 2013 auch vor Ort verbraucht. Möglich ist das durch einen Regionalstromtarif, den ein Ökostromanbieter mit der Energiegenossenschaft Rittersdorf entwickelt hat. Das Konzept funktioniert so: Der Stromhändler integriert in seinen Regionalstromtarif 25 Prozent Sonnenstrom aus Rittersdorf. „Anders als bei vielen anderen Tarifen haben Stromkunden beim Regionalstromtarif die Möglichkeit, durch die Wahl aktiv die Erzeugungsstruktur vor Ort zu beeinflussen“, erklärt Golle den Unterschied. „Durch das Engagement unserer Energiegenossenschaftsmitglieder bleibt nicht nur die Wertschöpfung vor Ort, sondern auch ein Teil des Ökostroms.“ Die Kooperation der Rittersdorfer Energiegenossenschaft mit dem Ökostromanbieter läuft noch bis Ende 2015.



    Regionaler Ökostromtarif ermöglicht, dass Ökostrom vor Ort erzeugt und verbraucht wird



    Auch nach dem Auslaufen der Kooperation wollen die Rittersdorfer ihren Ökostrom regional vermarkten. Schon seit der Gründung sind sie dazu mit anderen Genossenschaften der Region im Gespräch. Aus dem gemeinsamen Netzwerk sind ein thüringenweiter Dachverband und eine Dachgenossenschaft entstanden. Gemeinsames Ziel ist es, ein regionales Stromprodukt aus Thüringer Erneuerbare-Energien-Anlagen zu etablieren, das zukünftig unabhängig von politischen Entscheidungen rund um die Einspeisetarife nach Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und anderen Förderinstrumenten sein soll.


    Zukünftig will die Dachgenossenschaft Strom vermarkten, der zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt und in Thüringen produziert wird. Dafür bietet sie als Energieversorger einen regionalen Ökostromtarif an. Die Stromerzeuger der Region, die ihren Ökostrom mit diesem Tarif vermarkten wollen, verpflichten sich dazu, pro Tarifkunde jährlich mindestens 50 Euro in neue regenerative Erzeugungsanlagen in Thüringen zu investieren. Das bedeutet: Jeder Thüringer, der den regionalen Ökostromtarif bezieht, trägt damit zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien im eigenen Bundesland bei.




    Auch ein Teil des Stroms aus dem Rittersdorfer Solarpark soll im Laufe des Jahres 2016 über diesen Tarif vertrieben werden. Unter welchen Bedingungen, klärt sich in den nächsten Monaten. Energiegenossenschaftsvorstand Golle hat die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Stromkunden wissen wollen, woher der von ihnen bezogene Strom kommt. „Bürgerenergie würde von einem einfachen gesetzlichen Herkunftsnachweis für Ökostrom sehr profitieren“, ist Golle überzeugt. „Hier braucht es ein neues Konzept.“



    Ein vollständiges Portrait der Energie-Kommune Rittersdorf liefert das Onlineportal kommunal-erneuerbar.de  



    Diese Pressemitteilung online lesen: unendlich-viel-energie.de



    Kontakt:



    Agentur für Erneuerbare Energien

    Alena Müller

    Pressereferentin

    Tel:   030 200535 45

    Fax:  030 200535 51

    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    www.unendlich-viel-energie.de

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    Das Dorf Rittersdorf liegt in der Randlage des Thüringer Beckens. Heute leben hier rund 250 Menschen. Viele von ihnen setzen sich für den Ausbau Erneuerbarer Energien in der Region ein. 2013 gründeten 17 engagierte Bürger aus Rittersdorf und Umgebung die Energiegenossenschaft Rittersdorf eG. Heute hat die Genossenschaft knapp 50 Mitglieder. Die Mitglieder haben auf der ehemaligen Mülldeponie Rittersdorf eine Bürgersolarpark errichtet. 17.100 Module mit einer Leistung von insgesamt 1,5 Megawatt liefern seitdem Strom.

    Matthias Golle, Vorstand der Rittersdorfer Energiegenossenschaft erinnert sich an die Planungsphase: Zu Beginn der Planung der Anlage fand ein Treffen mit dem ehrenamtlich eingesetzten Bürgermeister des Dorfes, Johannes Rokosch, statt. Er begrüßte die Idee eines Bürgerenergiepark sehr und setzte sich dafür ein, dass die Rittersdorfer die Möglichkeit erhielten, sich finanziell beteiligen zu können. Außerdem riet er, die Betreibergesellschaft vor Ort anzusiedeln. „Der Bürgermeister war ein wichtiger Multiplikator und Ideengeber für die Energiewende in Rittersdorf“, so Golle.

    Regionalstromtarif ermöglicht regionalen Verbrauch des vor Ort erzeugten Stroms

    Das Besondere an der Energiewende in Rittersdorf: Im Dorf gibt es schon Erfahrungen, den vor Ort produzierten Strom auch vor Ort zu verbrauchen. Diese Erfahrungen sind deutschlandweit im Jahr 2015 noch selten. Meist speisen Erneuerbare-Energien-Anlagen ins öffentliche Netz ein und erhalten dafür eine Vergütung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Ihr Strom wird an der Strombörse gehandelt und damit Teil des bundesweiten Strommixes, der so im Jahr 2015 schon zu über 30 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt.

    In Rittersdorf können Stromkunden aus dem Dorf, aus dem Weimarer Land und seiner Umgebung noch bis Ende des Jahres 2015 den in Rittersdorf produzierten Solarstrom direkt beziehen und so den Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort fördern. Möglich ist das durch einen Regionaltarif, den der Ökostromanbieter mit der Energiegenossenschaft Rittersdorf eG entwickelt hat. Der Stromhändler integriert seit Dezember 2013 in seinen Regionalstromtarif 25 Prozent Sonnenstrom aus Rittersdorf. Der Solarstrom wird über den Regionaltarif „Mittelthüringen“ direkt vermarktet und regional geliefert. Das Prinzip funktioniert über den im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegten Sondertatbestand der sonstigen Direktvermarktung. Für den Regionaltarif verkauft die Genossenschaft in Rittersdorf ein bis fünf Prozent ihrer Stromerzeugung an den Ökostromanbieter Die Genossenschaft erhält also für diesen Teil ihrer Strommenge keine EEG-Vergütung. Der Ökostromanbieter erhält mit dem Ankauf des Stroms aus der Rittersdorfer Anlage einen Herkunftsnachweis für den Sonnenstrom aus Rittersdorf. Dieser macht 25 Prozent des regionalen Ökostromtarifs aus. Die restlichen 75 Prozent kommen – wie bei vielen anderen Ökostromtarifen anderer Anbieter auch – aus europäischer Wasserkraft. Die Kooperation mit dem Ökostromanbieter läuft bis Ende 2015 aus.

    Thüringer Landstrom

    Mit den eigenen Erfahrungen wollen die Rittersdorfer Energiegenossenschaftsmitglieder aber weiterhin dranbleiben, ihren Strom nicht nur zu produzieren, sondern auch vor Ort zu verbrauchen. Schon seit der Gründung sind sie zu diesem Thema mit anderen Genossenschaften der Region im Austausch. Aus dem gemeinsamen Netzwerk sind ein thüringenweiter Dachverband und eine Dachgenossenschaft entstanden. Die Vernetzung der in Thüringen aktiven Energiegenossenschaften soll einen Beitrag dazu leisten, das vorhandene Wissen allen zugänglich zu machen und noch mehr Menschen zu ermuntern, sich vor Ort genossenschaftlich für die Energiewende zu engagieren. Die 2014 gegründete Bürger Energie Thüringen Sachsen eG bietet als Energieversorger einen regionale Ökostromtarif an. Ziel ist es, ein regionales Stromprodukt aus Thüringer Erneuerbaren Energieanlagen zu etablieren, das zukünftig unabhängig von politischen Entscheidungen um die EEG-Einspeisetarife und anderen Förderinstrumenten sein soll. Zukünftig will die Genossenschaft Strom vermarkten, der zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt und in Thüringen produziert wird. Bisher verpflichten sich die Stromerzeuger, die ihren selbst produzierten Strom mit diesem regionalen Ökostromtarif vermarkten wollen,dazu, pro Tarifkunde jährlich mindestens 50 Euro in neue regenerative Erzeugungsanlagen in Thüringen zu investieren. Das bedeutet: Jeder Thüringer, der den regionalen Ökostromtarif bezieht, trägt damit zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Thüringen bei.

    Der Strom aus dem Ritterdorfer Solarpark soll ab 2016 über den regionalen Ökostromtarif vertrieben werden. Unter welchen Bedingungen klärt sich in den nächsten Monaten. „Leider stehen der regionalen Vermarktung von Ökostrom unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen viele Hürden entgegen“, erklärt Golle. Erst im Oktober 2015 zeichnete sich ab, dass das von einigen Ökostromanbietern konzipierte Grünstrommarktmodell von der Bundespolitik nicht verfolgt werden wird. „Dabei braucht es dringend ein geeignetes Konzept“, kritisiert Golle. Schon seit August 2014 gibt es im novellierten EEG keine Möglichkeit mehr, EEG-geförderten Strom als Grünstrom an Endkunden zu verkaufen. Der Strom der Ökostromtarife kommt - vor allem bei Tarifen ohne Grüner-Strom-Label oder ok-Power-Label - fast ausschließlich aus lange bestehenden norwegischen oder österreichischen Wasserkraftwerken. Der Endkunde hat also keine Möglichkeit mehr, durch die Wahl des Lieferanten aktiv die Erzeugungsstruktur zu beeinflussen. „Bürgerenergie würde von einem einfachen gesetzlichen Herkunftsnachweis sehr profitieren“, ist Golle überzeugt. Denn: Immer mehr Stromkunden wollen wissen, woher der von ihnen bezogene Strom kommt und sind interessiert am regionalen Bezug und der Wertschöpfung in der Region.
  • Energiegenossenschaft Berka/Werra eG Open or Close
    URL: www.eg-berka.de
    Gründungsjahr: 2013
    Anschrift: 99837 Berka/Werra, Markt 1

    Vorstand: René Weisheit, Tobias Küllmer, Lutz Bartholome

    Aufsichtsrat:
    • Dominique Salzmann (Aufsichtsratsvorsitzender)
    • Roland Jirak (Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender)
    • Walter Hohmann (Aufsichtsratsmitglied)


    E-Mail:
      info (at) eg-berka.de
     

    Projekte:

    Photovoltaik-Anlagen (u.a.): Dach des Dorfgemeinschaftshauses in Gospenroda, des Felsenkellers und der Eichelbergschule in Berka/Werra
  • Energiegenossenschaft WH Thüringen eG Open or Close
    Anschrift:
      
    * Am Wangenheimer See 4, 99869 Wangenheim

    Tel: 0351/88 50 7474
    Fax: 0351/88 50 75

    E-Mail:
    * info (at) energiegenossenschaft-thueringen.de

    Vorstand:
    * Uwe Berg
    * Reymond Kretschmer


    * Mitglied des BürgerEnergie Thüringen e.V.

    Projekte:

    * Bürgerbeteiligjung an Photovoltaik- und Windkraftprojekten
    * Insbesondere möchte BOREAS Energie GmbH die Anwohner der angrenzenden BOREAS-Windfelder an den Vorteilen von Windenergieanlagen teilhaben lassen. Dazu wurde von BOREAS die Energiegenossenschaft WH Thüringen eG initiiert.

    * PV-Anlage auf dem Dach der Kita in Wangeheim
    * Windkraftanlagen auf der Hochheimer Gemarkung (Hochheim 53)




  • Bioenergiedorf Schlöben eG Open or Close
    Anschrift: Am Wallgraben 20, 07646 Schlöben

    Hans-Peter Perschke (Vorstand)
    Tel.: +49 (0) 36428 / 42935
    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">

    http://www.bioenergiedorf-schloeben.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">


    gegründet: am 29.10.2009

    Projekte:

    Einwohner: 480

    Haushalte: 187
    Stromverbrauch gesamt:2,18 Mio. kWh/a
    Wärmeenergieverbrauch:3,90 Mio. kWh/a




    Ziel:

    klimaneutrale, unabhängige Energieerzeugung aus 100% Biomasse,

    regionale Wertschöpfung durch Wärmevollversorgung der Ortsteile Schlöben & Zöttnitz und Stromeinspeisung
    Bildung neuartiger Strukturen und Rechtsformen für die Betreibung
    Einbindung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse









    Ökonomie:

    regionale Wertschöpfung

    1.200.000€/a für Strom

    147.000€/a für Heizöläquivalent

    Autonomie:

    Unabhängigkeit vom Import fossiler Energieträger und den damit verbundenen Preisschwankungen

    Ersatz von 220.000l/a Heizöl

    Ökologie:

    Klimaneutraler, umweltschonender, nachwachsender Energiegewinn

    CO2-Ersparnis ca. 2.000t/a

    Anlagen/ Technologie:

    Biogasanlage mit 265 kW Blockheizkraftwerk, 1,6km Biogasleitung zur Anbindung der 2 Satelliten-BHKW á 265kW, 500kW Holzhackschnitzelkessel zur Zusatzversorgung, 5,8km Wärmenetz, Redundanzheizkessel

    Anschlussquote: ca. 50% der Haushalte

    Bedarfsdeckung: < 100% des Stromverbrauchs

    < 50% Gesamtwärmebedarf

    Anschlussobjekte:öffentlicher Gebäude(Schule + Turnhalle, Kindergarten, Gemeindegebäude, Familienzentrum),

    Privathaushalte, Gewerbe

    Gesamtinvestition:

    Betreiber:Bioenergiedorf Schlöben eG - Zusammenschluss aus Bürgern der Gemeinde, Agrarunternehmen

    Wöllmisse, Landkreis SHK, Gemeinde Schlöben, Gewerbe, unterstützende Interessenten

Ziele des BürgerEnergie Thüringen e.V.

Der Verein BürgerEnergie Thüringen e.V. ist der Dachverband der Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften.

Die Vernetzung aller in Thüringen aktiven Energiegenossenschaften unter dem Dach „BürgerEnergie Thüringen“ soll einen Beitrag dazu leisten, das vorhandene Wissen allen zugänglich zu machen und noch mehr Menschen zu ermuntern, sich vor Ort genossenschaftlich für die Energiewende zu engagieren.

Die Thüringer Energiegenossenschaften sind Treiber der Energiewende auf lokaler Ebene:
Bürgerinnen und Bürger engagieren sich hier für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, aber auch für regionale Wertschöpfung und Akzeptanz der Projekte vor Ort.

Die Thüringer Energiegenossenschaften bieten ein breites Spektrum von Projekten:
Von der Erzeugung erneuerbarer Energie, dem sparsamen und effizienten Umgang mit Energien bis hin zu Beteiligungsmodellen an Energieversorgungsunternehmen.

Zweck des Vereins BürgerEnergie Thüringen e.V.:
(1) Der Verein dient der Vernetzung und Kooperation der in Thüringen aktiven Energiegenossenschaften.
(2) Der Verein soll das in den Bürgerenergiegenossenschaften vorhandene Wissen allen zugänglich machen und noch mehr Menschen ermuntern, sich vor Ort genossenschaftlich zu engagieren.
(3) Der Verein will kommunale und regionale Energiepolitik in ihrer Gesamtheit im Sinne der Energiewende mitgestalten.
(4) Der Satzungszweck des Vereins wird insbesondere durch folgende Maßnahmen und Aufgaben verwirklicht:
a. Vertretung der spezifischen Interessen des Vereins gegenüber Behörden, Institutionen, Interessensverbänden, Politik, Wirtschaft sowie der Öffentlichkeit und den Medien
b. gezielte Presse- und Öffentlichkeitarbeit zu bürgerenergiegenossenschaftlichen Themen.